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Gefäßchirurgie

Leiter:
Prof. Dr. med. Werner Lang
Uni-Klinikum, Gefäßchirurgie, Forschungsstiftung Medizin

67.500 Euro für die Forschung zur Blutdruckregulation nach Eingriffen an der Halsschlagader

Manfred-Roth-Stiftung spendet 50.000 Euro – Forschungsstiftung Medizin ergänzt um 17.500 Euro

Die Halsschlagader ist eines der wichtigsten Gefäße unseres Körpers. Ist sie durch Ablagerungen verengt, droht ein lebensgefährlicher Schlaganfall. Ein Forschungsprojekt der Gefäßchirurgischen Abteilung (Leiter: Prof. Dr. Werner Lang) des Universitätsklinikums Erlangen will nun die Blutdruckeinstellung nach Operationen an der Halsschlagader untersuchen und so die Patientensicherheit erhöhen. Die Manfred-Roth-Stiftung, vertreten durch den Vorstandsvorsitzenden Dr. Wilhelm Polster und Stiftungsrat Klaus Teichmann, unterstützt das Projekt nun mit einer Zuwendung in Höhe von 50.000 Euro. Die Spende wird durch das Matching-Funds-Programm der Forschungsstiftung Medizin am Uni-Klinikum Erlangen, vertreten durch den Vorstandsvorsitzenden Prof. Dr. Werner G. Daniel, auf insgesamt 67.500 Euro aufgestockt. Den Spendenscheck nahmen der Leiter der Gefäßchirurgie Prof. Dr. Werner Lang, der leitende Oberarzt PD Dr. Alexander Meyer sowie die Assistenzärztin Irina Welk entgegen.
Scheckübergabe vor dem Chirurgischen Zentrum (v. l. n. r.): Klaus Teichmann (Stiftungsrat/Manfred-Roth-Stiftung), Prof. Dr. Werner Lang (Leiter/Gefäßchirurgie), Irina Welk (Assistenzärztin/Gefäßchirurgie), Dr. Wilhelm Polster (Vorstand/Manfred-Roth-Stiftung), Prof. Dr. Werner G. Daniel (Vorstandsvorsitzender/Forschungsstiftung Medizin) und PD Dr. Alexander Meyer (Oberarzt/Gefäßchirurgie). Foto: Alessa Sailer/Uni-Klinikum Erlangen

„Wir sind außerordentlich dankbar für den Zuschuss zu unserem Forschungsprojekt zur Blutdruckregulation nach einer Carotisrekonstruktion. Diese Operation findet infolge einer Verengung der Schlagader statt und kann durch Ausschälung der störenden Plaques lebensbedrohliche Schlaganfälle verhindern; insbesondere durch die an der Halsschlagader befindlichen Rezeptoren zur Blutdruckregulation ist eine weiterführende Forschung bezüglich der Blutdruckeinstellung nach einem chirurgischen Eingriff sowie bezüglich des Einflusses der Operation auf den Blutdruckverlauf unabdingbar“, sagen Dr. Meyer und Prof. Lang. Die Forschung auf diesem Gebiet soll durch engmaschige Messungen der Hämodynamik vor und nach der OP Blutdruckschwankungen verhindern und damit für eine noch höhere Patientensicherheit sorgen. Der Spendenbetrag ermöglicht die Anschaffung eines Geräts, das den Blutdruck, den Gefäßwiderstand und die Empfindlichkeit der Blutdruckregulationsrezeptoren im Carotissinus vor, während und nach dem chirurgischen Eingriff misst und überwacht.

Über die Manfred-Roth-Stiftung

Die gemeinnützige Manfred-Roth-Stiftung unterstützt neben sozialen, kulturellen und bildungsfördernden Projekten auch die wissenschaftliche Arbeit in Forschung und Medizin. Die nach dem 2010 verstorbenen Fürther Unternehmer und Gründer der Handelskette Norma benannte Stiftung folgt damit den Vorgaben Manfred Roths, der schon zu Lebzeiten Projekte für das Gemeinwohl großzügig förderte.

Weitere Informationen:

Prof. Dr. Werner Lang
Telefon: 09131 85-32968
E.Mail: gefaesschirurgie-sekratuk-erlangen.de

 

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